Kongress 2018

Institutionelle Berichterstatter

Thema 1: Der Binnenmarkt und die digitale Wirtschaft



Thema 2: Steuern, staatliche Beihilfen und Wettbewerbsverzerrungen

Julia Rapp arbeitet seit 2008 in der Europäischen Kommission, in der DG Wettbewerb. In dieser Eigenschaft assistierte sie anderen Kabinetten für staatliche Beihilfe in Fällen von staatlicher Beihilfe und garantierte so die Kohärenz zwischen den verschiedenen Sektoren, die sich mit staatlichen Beihilfen beschäftigen.

Zur Zeit arbeitet sie als case manager in der Abteilung für staatliche Beihilfen, die sich mit Fällen der Steuergestaltung beschäftigt. Daher beschäftigt sie sich mit aufsehenerregenden Fällen.

Bevor sie im Jahre 2008 in der Kommission anfing zu arbeiten, arbeitete Julia Rapp als Dozentin für EU-Recht und EU-Kartellrecht an der Universität Leiden, Niederlande. Von 2002 bis 2004 arbeitete sie in der amerikanischen Anwaltskanzlei „Skadden, Arps, Slate, Meagher&Flom LLP“.

Julia Rapp ist Anwältin und schloss ihr Studium in der Universität Konstanz in Deutschland ab.



Thema 3: Die externe Dimension der EU Politik

Freddy Drexler ist Rechtsberater und Generaldirektor des juristischen Dienstes des Europäischen Parlaments. Er trat der Verwaltung des Europäischen Parlaments in 1992 bei; zuerst als Verwalter in der Generaldirektion für Komitees und interparlamentarische Delegationen, dann in der für die Präsidentschaft verantwortlichen Generaldirektion.

Im Jahre 2002 wurde er Berater des Vize-Generalsekretär; in 2004, Berater des Generaldirektors für innere Angelegenheiten; und in 2007, Berater des Präsidenten des Europäischen Parlaments. Danach leitete er das Sekretariat des Vorstands des Parlaments, um dann, im Jahre 2009, Kabinettschef des aktuellen Generalsekretärs zu werden. Er arbeitet seit 2012 im juristischen Dienst als Direktor für legislative Angelegenheiten.

In seiner Arbeit als Rechtsberater (seit November 2013) spielt er eine Schlüsselrolle indem er das Europäische Parlament in juristischen Angelegenheiten berät und es in Rechtsverfahren repräsentiert. In seiner beratenden Rolle hilft der juristische Dienst den politischen Organen des Parlaments und seinem Sekretariat. Er liefert klare, objektive und verständliche juristische Ratschläge und repräsentiert darüber hinaus das Europäische Parlament vor den Gerichten der Europäischen Union.

Freddy Dexter ist Hochschulabsolvent des Institute of Political Studies und Inhaber eines DEA (Diplôme d’Études Approfondies) in Recht der Robert Schuman Universität in Strasburg.

Er ist außerdem Inhaber eines first-class honours Higher Diploma in European Studies des Europa-Kollegs in Brügge.

Geboren im Jahre 1954 in Nantes (Frankreich). Studierte in der Ecole Normale Supérieure (1974-1979) und in der Ecole Nationale d’Administration (1986-1988). Mitglied des Conseil d’Etat (Frankreich) seit 1988: Auditor, dann Maître des Requêtes (1991), dann Conseiller d’Etat (2005).

Commissaire du Gouvernement (öffentlicher Berichterstatter) im Rahmen der Prozessualen vertretung zwischen 1991 und 1993.

Beauftragter des juristischen Dienstes des Aussenministeriums in den Jahren 1989 bis 1993.

Rechtsberater der Permanenten Französischen Repräsentation der UNO (New York) in den Jahren 1993 bis 1997.

Rechtsreferent am EUGH, Luxemburg (1997-2001); Richter am Gericht erster Instanz der europäischen Gemeinschaften (2001-2007). Präsident der Vierten Kammer des Gerichts erster Instanz (2003-2007).

Berichterstatter der Abteilung für Rechtsstreitigkeiten des Conseil d’Etat (Frankreich) ab September 2007 und bis März 2008.

Direktor des juristischen Dienstes des Rates der Europäischen Union, Direktion 1A bzgl. Coreper 1 Angelegenheiten (Binnenmarkt, Umwelt, Transport), ab April 2008 bis Januar 2011.

Rechtsberater des Europäischen Rates und des Rates, aktueller Generaldirektor des juristischen Dienstes seit 2011.

Mitglied der Société française de droit international (SFDI).

 

 

Berufserfahrung

Referatsleiter vom Juristischen Dienst des Europäischen Parlaments

Anders Neergaard trat 1996 in den Juristischen Dienst ein und ist seit dem 1. Mai 2014 Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen.

 

Berufserfahrung

Referatsleiter vom Juristischen Dienst des Europäischen Parlaments

Anders Neergaard trat 1996 in den Juristischen Dienst ein und ist seit dem 1. Mai 2014 Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen.

Seine Hauptaufgabe besteht darin, ein Team von Rechtsexperten auf dem Gebiet der Außenbeziehungen zu leiten, die die parlamentarischen Ausschüsse im Bereich der Außenbeziehungen beraten und das Parlament vor Gericht vertreten. Die Verantwortung umfasst die Rechtshilfe für den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, den Ausschuss für internationalen Handel und den Ausschuss für Entwicklung sowie den Unterausschuss für Menschenrechte und den Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung. Das Referat unterstützt auch alle Delegationen des Europäischen Parlaments. Von den Fällen vor den Gerichten kann insbesondere die Stellungnahme 2/15 zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Singapur erwähnt werden.

Bis zum 30. April 2014 arbeitete Herr Neergaard als Rechtsexperte im Referat für Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik, das eine Reihe von parlamentarischen Ausschüssen mit Zuständigkeiten in verschiedenen Politikbereichen berät und das Parlament vor Gericht in diesen Bereichen vertritt. Seine besondere Verantwortung trug der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON), der für die Gesetzgebung in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Koordinierung der Wirtschaftspolitik, Statistik und Steuern sowie für die Wettbewerbspolitik zuständig ist. Eine zentrale Aufgabe bestand darin, das Parlament bei den Verhandlungen im Hinblick auf Vereinbarungen zwischen Rat und Parlament bei den Gesetzgebungsverfahren zu unterstützen. Herr Neergaard spezialisierte sich auch auf Fragen im Zusammenhang mit delegierten Rechtsakten und Durchführungsrechtsakten (ehemaliges Komitologieverfahren). Zuvor arbeitete er im Referat für Vertrags- und Finanzrecht und im Referat für Parlamentarische Angelegenheiten und Mitgliederrechte im Juristischen Dienst.

Vor seinem Eintritt in das Europäische Parlament arbeitete Herr Neergaard eine kurze Zeit als Jurist-Übersetzer am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften.

Seine Karriere begann jedoch als Richter an den allgemeinen Gerichten in Schweden, eine Karriere die er als Hovrättsassessor verließ. Vor seinem Eintritt in diese Karriere hatte er die Rechtspraxis als Tingsnotarie (Referendar) an einem allgemeinen Gericht in Schweden erfüllt.

Ausbildung

Master in Europarecht, Europakolleg, Brügge, Belgien, (Promotion Stefan Zweig 1993-1994). Masterarbeit: Intellectual property, the free movement of goods and competition law in the EEA.

Master in Jura, Juris Kandidatexamen, 1989, Universität Lund, Schweden

Veröffentlichungen und Seminare

“Democracy and economic governance in the European Union - seen in the light of the role of the European Parliament”, Beitrag zu "Democracy and Economic Governance within the European Union" unter der Koordination von Herrn Gregorio GARZÓN CLARIANA, Professor für Völkerrecht, Jean Monnet ad personam Vorsitzender und ehemaliger Rechtsberater des Europäischen Parlaments, Marcial Pons, Madrid/Barcelona/Buenos Aires/ São Paulo, 2015 Teil der Reihe "Càtedra Jean Monnet Prof. Garzon Clariana".

“La prolifération d’instruments non prévus par les Traités - Insuffisance des Traités ou manque de discipline des Institutions et États membres ? » in Mélanges en l’honneur de Christian Pennera, Jurisconsult des Europäischen Parlaments « Une vie vouée à l’histoire et au droit européens ».

“European Supervisory Authorities - a new model for the exercise of powers in the European Union?” veröffentlicht in der Revue européenne de Droit bancaire et financier/Eurédia, Éditions Bruylant, Ausgabe 2009.4.

“La comitologie et la légitimité démocratique de la Communauté européenne" in the "Liber Amicorum en l'honneur de Gregorio Garzón Clariana, le Jurisconsulte du Parlement européen "Au service du droit communautaire"", 2006.

Mehrere Reden über das Europäische Parlament und Rechtsfragen im Zusammenhang mit seinen Aktivitäten, sowohl innerhalb des Europäischen Parlaments als auch in Seminaren, die von externen auf europäische Angelegenheiten spezialisierten Instituten wie EIPA in Maastricht, Niederlande, und ERA in Trier, Deutschland, organisiert wurden.



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