Kongress 2018

Generelle Berichterstatter

Thema 1: Der Binnenmarkt und die digitale Wirtschaft

Peggy Valcke ist Rechtsprofessor der Universität KU Leuven und Gastprofessor der Tilburg University. Sie arbeitet in dem Leuven Centre for IT&IP Law (CitiP; früher bekannt unter den Namen ICRI und CIR), einem der imec (früher iMinds) angeschlossenen Arbeitskreis.

Im Jahre 2014 war sie ein Teilzeit-Professor an der Europäischen Universität in Florenz, und in 2006 Gastprofessor der Central European University in Budapest, Ungarn.

Professor Peggy verfügt über eine weitreichende Erfahrung in internationalen und interdisziplinären Projekten bzgl. Informationstechnologie und Media Innovation. Sie hat als Sachverständiger sowohl für Organisationen wie die Europäische Kommission, den Europäischen Rat, die deutsche Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, als auch für belgische Behörden gearbeitet. In den Jahren 2008-2009 arbeitete sie als Projektleiter für die EU-Studie „Indicators for Media Pluralism in the Member Stataes“, die zum Media Pluralism Monitor (MPM) führte.

Professor Peggy ist Sachverständiger der Belgischen Kartellbehörde und seit 2008 Mitglied der General Chamber of the Flemish Media Regulator. Sie war ebenfalls Mitglied des Beratungsgremiums von Google im Falle des „Right to be forgotten“ und ist zur Zeit Mitglied des Digital Minds for Belgium, eine vom belgischen Minister „für Telekommunikation und digitale Agenda“ einberufene Arbeitsgruppe (A. De Croo).



Thema 2: Steuern, staatliche Beihilfen und Wettbewerbsverzerrungen

Dr. Raymond Luja (geboren 1976) ist Professor für vergleichendes Steuerrecht an der Universität Maastricht, Niederlande. Er erhielt seinen Master in Finanz-Wirtschaft von der Rijksuniversiteit Limburg (1998) und auch einen Master in Recht von der Open University of the Netherlands (2001). 

Seinen Doktortitel erhielt er mit einer Thesis über EU und WTO Regelungen bzgl. Steuersubventionen und steuerrechtliche staatliche Beihilfen an der Universität Maastricht im Jahr 2003; seit dem Jahr 2006 ist er kathedratischer Professor der gleichen Universität.

Seit 1998 arbeitet er in der Abteilung des Steuerrechts, die er nunmehr leitet. Er war ebenfalls Vize-Dekan der Rechtsfakultät und ist zur Zeit Mitglied des Universitätsrates. Professor Luja ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programmleiter der Ius Commune Research School und des Maastricht Centre for Taxation.

Professor Luja ist seit 2001 Sachverständiger für steuerrechtliche staatliche Beihilfen für Loyens&Loeff N.V in Amsterdam. Er ist außerdem Gastprofessor des Leiden International Tax Center und Mitglied des Redaktionsbeirats des Maastricht Journal of European and Comparative Law  und des Dutch Maandblad Belasting Beschouwingen. Darüber hinaus hat er Vorlesungen über steuerrechtliche staatliche Beihilfen und schädlichen Steuerwettbewerb an verschiedenen europäischen Universitäten und vor verschiedenen europäischen Organen gehalten. Er hat vor Allem Artikel über Europäisches Steuerrecht und steuerrechtliche staatliche Beihilfen veröffentlicht.



Thema 3: Die externe Dimension der EU Politik

Christine Kaddous ist seit dem Jahr 2002 Professor des Europäischen Rechts der Universität Genf. Sie ist Inhaber des Stuhls Jean Monnet ad personam und Direktor des „Centre d’études juridiques européennes de Genève”. 

Desgleichen ist sie Gastprofessor des Europa-Kollegs und der Universität Paris II Panthéon-Assas.

Sie ist Präsident der Schweizerischen Vereinigung für internationales Recht (SVIR) und Vize-Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Europarecht (ASDE). Sie ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Vereinigungen im Bereich ihrer professionellen Aktivitäten, insbesondere der Französischen Vereinigung für internationales Recht (FVIR), der International Law Association (ILA), der European Society of International Law (ESIL), der Commission de l’Etude des Communautés européennes (CEDECE) sowie der Schweizerischen Vereinigung für Schiedsgerichtsbarkeit (SVS). Sie hat an der Universität Neuchâtel Recht studiert und dann ihr Studium in Groß-Britannien (LL.M. an der Universität Cambridge) und in Belgien (Master in Europäischen Studien an der Freien Universität Brüssel) vertieft. Sie hat ihren Doktortitel an der Universität Neuchâtel erhalten.

Ihre akademischen Interessen und wissenschaftlichen Aktivitäten umfassen verschiedene Gebiete des Europäischen Rechts, wie z.B. die Aussenbeziehungen, den Binnenmarkt, den Rechtsschutz, die Grundrechte, das Verhältnis zwischen dem Recht der EU und dem Recht der WTO sowie die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union.

Sie dirigiert die Collection des Dossiers de droit européen (DDE), die von Schulthess (Zürich/Genf) herausgegeben werden und LGDJ (Paris), sowie die Geneva Jean Monnet Working Papers (werden Online veröffentlicht). Sie ist gleichfalls Mitglied von Komitees verschiedener wissenschaftlicher Zeitschriften, u.a. der Swiss Review of International and European Law (SRIEL). Sie ist Autor und Herausgeber vieler Schriften über das Recht der Europäischen Union.

Verschiedene ihrer jüngeren Veröffentlichungen: The Transformation oft he EU Common Commercial Policy (2016), Services financiers: Suisse et Union européenne (2016), The European Union in International Organisations and Global Governance (2015), Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz (2014), The European Union’s Common Values and National Identities: Convergence or Contradiction? (2014), European Union Partcipation in International Financial Organizations (2014), Loyauté du commerce et défense des intérêts des Etats membres de l’Union européenne (2013), The Significance of “Precedent” in the Bilateral Agreements between Switzerland and the European Union (2012), Libre circulation des personnes et des services (2012), Le rôle de la Cour de justice dans l’interprétation de l’accord d’association CEE-Turquie (2012, Les compétences de l’Union européenne en matière d’énergie après Lisbonne (2011).

Nuno Piçarra ist Professor für Europäisches Recht an der Rechtsfakultät der Universität Nova in Lissabon und Mitglied deren Forschungszentrums (CEDIS – Centro de I&D sobre Direito e Sociedade).

Ehemaliger Professor am Institut für europäische Studien der Universität Saarland (1987-1996); Mitglied der Societas Juris Publici Europaei.

Portugiesisches Mitglied des Netzwerks unabhängiger Spezialisten FreSsco in den Gebieten der Freizügigkeit der Arbeitnehmer und der Koordination der Sozialversicherung innerhalb der EU, koordiniert von der Universität Gand, und des akademischen Netzwerks juristischer Studien über die Einwanderung und das Asyl in Europa (Netzwerk Odysseus), koordiniert von der Freien Universität Brüssel; Mitglied des Verwaltungsrats der Agence des droits fondamentaux de l’Union Européenne.

Ehemaliger Rechtsreferent im Kabinett des Präsidenten des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (1990-1995).

Ehemaliger nationaler Koordinator für Fragen über den freien Personenverkehr innerhalb der EU und portugiesischer Repräsentant des Komitee K4 des Rates sowie der Groupe central de la structure de concertation permanente des accords de Schengen (1996-1999).



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